Engagement 2017-02-10T21:53:42+00:00

Internationales Engagement

Als eine von zwei Model United Nations-Organisationen weltweit besitzt DMUN den speziellen Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) sowie eine Affiliation mit dem UN Presse- und Informationsdepartment (DPI).

Als Nichtregierungsorganisation (NGO) mit offiziellem Status bei den Vereinten Nationen setzen wir uns für eine stärkere Jugendpartizipation in internationaler Politik, youth empowerment und globales Lernen ein.

Wir verstehen DMUN nicht nur als Fürsprecher für eine stärkere Bedeutung von informellen Bildungsangeboten wie Simulationen, peer-to-peer learning oder Lernen durch ehrenamtliches Engagement in Konzepten zur Förderung politischer Bildung.

Vielmehr fordern wir eine verstärkte Präsenz von Jugendlichen in den verschiedenen UN-Organen. Etwa durch Jugenddelegierte, als aktiver, fest integrierter Teil in Delegationen der Mitgliedsstaaten und Nichtregierungsorganisationen, oder als ein permanentes Jugendforum als beratendes Organ der Generalversammlung.

Auf internationalen Konferenzen der Vereinten Nationen vernetzen wir uns mit relevanten Stakeholdern, nehmen aktiv an Diskussionen und Arbeitsgruppen teil und heben mit Vorträgen und Workshops die Bedeutung und Chancen von Jugendbeteiligung und informellen Bildungsangeboten hervor.

So ergänzten wir 2014 die Konferenzdeklaration der 65ten UNDPI/NGO Konferenz um die Forderung nach einer internationalen Informationskampagne zur Agenda 2030, wurden zur deutschen nationalen Klimakonferenz der Kommunen eingeladen, um über die Bedeutung der neuen globalen Entwicklungsziele zu referieren und haben erfolgreich einen Passus zur Bedeutung informeller Bildungskonzepte bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung in das Manifest der Jugendklimakonferenz 2015 eingefügt.

Zudem führen wir auf nationaler Ebene jedes Jahr eine deutschlandweite Kampagne zum jeweilig aktuellen Jahresthema durch. Dabei arbeiten wir mit vielen verschiedenen Partnern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, um die deutsche Bevölkerung mit einem spezifischen Fokus auf Jugendliche zu einer aktiven Beschäftigung mit der Thematik zu bewegen. Während 2015 der Fokus auf der neuen globalen Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen (Agenda 2030) und ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen lag, beschäftigen wir uns 2016 unter dem Jahresthema „Letzter Ausweg Flucht – auf der Suche nach Frieden und Menschenrechten“ mit der aktuellen Flüchtlingskrise, ihrer Entstehung sowie der humanitären Situation, welcher viele Flüchtlinge ausgesetzt sind.

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Vergangene Konferenzen und Projekte:

12516450_10204541191649635_1667681031_nVom 14.-24. März fand im UN-Headquarter in New York die 60. Session der Commission on the Status of Women statt. Anaïk Geißel, Marie Schneider und Şeyda Takis waren für DMUN dabei!

Die Commission on the Status of Women (CSW) arbeitet als zwischenstaatliche Organisation für Geschlechtergerechtigkeit und das Empowerment von Frauen. In verschiedenen Ländern stehen Feminist*innen vor unterschiedlichen Herausforderungen: von ungleichen Chancen im Bildungssektor über Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt hin zu Verfolgung und Gewalt.

Bislang ist keine Gesellschaft vollkommen geschlechtergerecht – und das muss sich ändern. Durch die Teilnahme an der CSW60 hat DMUN ein Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit gesetzt und sich für Frauenrechte stark gemacht. In New York durften Anaïck, Marie und Şeyda miterleben, wie Vertreter*innen von Staaten und der Zivilgesellschaft darüber diskutierten, wie Geschlechtergerechtigkeit für alle und überall zur Realität werden kann.

„Auch wenn der Weg hin zu Geschlechtergerechtigkeit und der Erreichung der Sustainable Development Goals und einer Welt, in der alle ohne Existenzängste und frei von Diskriminierung in Frieden leben können unendlich weit scheint – zu sehen wie viele Menschen engagiert und leidenschaftlich für Verbesserungen eintreten, gibt mir Hoffnung,“ resümiert Anaïck.

coy11Kurz vor der großen UN-Klimakonferenz in Paris, trafen wir uns vom 26. bis zum 28. November 2016 auf der ‪#‎COY11‬ mit über 1.000 junge KlimaaktivistInnen, Multiplikatoren und JugendvertreterInnen.

Neben Podiumsdiskussionen mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, bei denen verschiedene Aspekte des Klimawandels sowie mögliche Lösungswege diskutiert wurden, interaktiven Workshops, bei denen Jugendorganisationen über ihre Arbeit informierten und der Planung von gemeinsamen Aktionen rund um die ‪#‎COP21‬, stand ein ganz besonderer Aspekt im Zentrum der COY: Die Erarbeitung eines Manifests mit einem konkreten Forderungskatalog an die Staatschefs und Delegierten der COP21. Dazu wurde in verschiedenen thematischen working groups die Expertise der anwesenden JugendvertreterInnen genutzt, um ambitionierte, aber realistische Forderungen zu erarbeiten.

Für DMUN dabei waren Clara Klöcker und Johanna Schwarz, die die Debatten mit unserer Expertise im außerschulischen Bildungsbereich bereichert haben. Neben der Veranstaltung eines Workshops zu effektiven, zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategien beim Thema Nachhaltigkeit, haben sie sich außerdem für die von der UNESCO einbrachte Forderung nach einer effektiven Bildung für nachhaltige Entwicklung eingesetzt. Nach Verabschiedung des von Menschen aus 55 Nationen verfassten Manifests, wurde es dem französischen Außenminister und COP21-Präseidenten Lauren Fabius übergeben, der versprach, sich auf der UN-Klimakonferenz aktiv für die Konzepte der globalen Jugend einzusetzen.

Mehr Informationen gibt’s hier.

Genf_2015Im März 2015 reiste eine Delegation aus DMUN- und UNYANET-Mitgliedern auf Studienfahrt nach Genf, um die Schweizer Metropole als Standort des internationalen Voelkerrechts und der humanitären Hilfe zu erkunden.

Auf dem Programm standen Besuche und Diskussionen beim UN Fluechtlingshilfswerk UNHCR, dem Bueros des Hochkommissars fuer Menschenrechte OHCHR sowie dem UN Menschenrechtsrat.

Außerdem traf die Gruppe Vertreter der EU-Delegation und von Nichtregierungsorganisationen wie dem Roten Kreuz und Aerzte ohne Grenzen. Neben der Perspektive staatlicher und nichtstaatlicher Akteuren diskutierten die jungen Leute, wie humanitaere Hilfe ihrer Meinung nach im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Zudem blieb ausreichend Zeit, das historische Genf – u.a. Gruendungsort des Roten Kreuzes – zu erkunden.

Ein Thema, das DMUN seit Jahren besonders am Herzen liegt, ist Nachhaltigkeit. Aus diesem Grunde waren MUN-SH und MUNBW Projekte der “Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)”.

Am 29. und 30. September 2014 fand in Bonn die nationale Abschlusskonferenz der UN-Dekade statt. DMUN, in Person von Ayso Gethmann und Christopher Zuber, wirkte gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen in Diskussionsrunden und an der Abschlusserklärung mit und betonte die Rolle Jugendlicher für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Hier geht’s zur Bonner Erklärung.

NY_2014_3Vom 27.-29. August 2014 fand im UN Hauptquartier in New York die 65. UN/DPI NGO Konferenz statt. Thema war „2015 and Beyond: Our Action Agenda“.

Die DMUN-Delegation (Tjalke Weber, Johanna Schwarz, Lisa Lauton, Jannik Jürss, Kristina Henke und Sabine Güttler) nahm an mehreren Workshops teil und engagierte sich vor allem im Bereich Bildung.

Mehrere von uns vorgeschlagene Sätze zur Bedeutung der non-formellen Bildung und des Fokus auf Jugendliche wurden teils wortwörtlich in die Abschlusserklärung übernommen, welche die Grundlage für Aktivitäten der Zivilgesellschaft zur Umsetzung der Agenda 2030 bildet.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Vom 05. bis 08. März 2014 ging es für eine DMUN-Delegation auf Studienfahrt nach Genf. Genf ist der größte UN-Standort in Europa und Zentrum der humanitaeren Hilfe. Ein abwechslungsreiches, viertaegiges Programm brachte den Teilnehmenden Tjalke Weber, Lars Pelke, Christopher Zuber, Judith Daniel, Tim Wiegmann und Ponke Danker sowohl das internationale als auch das historische Genf nahe.

Zu den Programmpunkten gehoerten ein Besuch der Staendigen Vertretung Deutschlands bei den UN in Genf, des Palais des Nations, Rot-Kreuz-Museums sowie Treffen mit dem NGO Liasion Office und Informationszentrum der UN in Genf. Eine Stadtfuehrung und Wanderung rundeten den Besuch ab.

Das 8. UNESCO Youth Forum fand vom 29. bis 31. Oktober 2013 in Paris statt. Thema der Konferenz war “Youth and Social Inclusion: Civic Engagement, Dialogue and Skills Development”.

DMUN entsandte erstmals eine eigene Delegation, Christian Kurtz, Timo Vogler und Talke Weber, die in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission an mehreren Diskussionsrunden teilnahm und dort jeweils auf die Rolle non-formeller politischer Jugendbildung hinwies und praktische Beispiele aus dem Arbeitsalltag beisteuerte. DMUN erreichte die Aufnahme zahlreicher Textbausteine aus unserer Feder ins Abschlussdokument, das UNESCO-Mitgliedsstaaten bei deren jaehrlicher Konferenz vorgestellt wurde.

Vom 08. bis 11. Juli 2013 vertraten Anika Spettstößer und Talke Weber DMUN auf einem internationalen MUN-Workshop in Wien. Bei diesem Workshop mit MUN-Organisatoren aus ganz Europa hat DMUN seine langjährige Erfahrung bei der Organisation von Model United Nations Konferenzen beigetragen.

Die Diskussion zielte darauf ab, MUNs realistischer zu gestalten und zugleich dem pädagogischen Anspruch des Zielpublikums (Schülerinnen und Schüler, Studierende) gerecht zu werden.

Vom 02. bis 05. September 2011 war DMUN auf der UN/DPI NGO Konferenz in Bonn vertreten. DMUN wirkte als Teil des Organisationsteams im Unterausschuss für Jugend bei der Planung und Vorbereitung der Konferenz mit und erreichte, dass erstmals JugendvertreterInnen als Teil der NGO-Delegationen zugelassen wurden.

Zudem konnte DMUN mit seiner elfköpfigen Delegation vor Ort zahlreiche Partner und Unterstützer für das Konzept von Model United Nations sowie die hauseigenen Konferenzen gewinnen.